Pfingst-Segeln in Grou/NL

2002-05-17 bis 2002-05-20

Freitag, 2002-05-17
Im Laufe des Nachmittags Anreise nach Grou inmitten des Friesischen Meeres (detaillierte Karte im Teamer intern-Bereich) und Einstimmen in der Bar der Jugendherberge Oer't Hout, hier mit Frank und Marianne. Einziehen in die Zimmer und gespanntes Lauschen bei den ersten Gesprächen (Nadine und Annette).

Samstag, 2002-5-18
Nach dem Frühstück haben _einige_ von uns die Gelegenheit genutzt, typisch niederländische Lebensmittel wie Käsespezialitäten, Lakritze, Hagel (Schoko- oder Zuckerstreusel), Vla (puddingartiges Milchprodukt im Tetrapak) oder runden Dosenzwieback zu kaufen. Gegen 10:00 Besorgen der Jollen. Drei Falken-Jollen lagen bei "Anja" am Meersweg, eine BM-Jolle lag am Camping-Platz etwas weiter entfernt bereit. Gegen 11:00 Ablegen und Segeln durch das Pikmeer, Wijde Ee und Kromme Ee bis zum Restaurant am De Veenshoop. Gegen 15:15 erneutes Ablegen für die Heimfahrt durch die Hooidamsloot und die Kruis. Stellte sich als echte Herausforderung wegen der zahlreichen Untiefen heraus. Die Stakstangen kamen häufiger als befüchtet zum Einsatz - und das bei einsetzendem kühlen Dauernieselregen. Der geplante Rückweg durch die enge Geeuw wurde wegen ungünstiger Winde zugunsten der Diepe Gat und des Rückkreuzens durch die Folkersloot aufgegeben. Trotzdem - die Zeit verrann und gegen 17:30 entschlossen wir uns, den Motor anzuwerfen und durch die Driehuistersloot und über den Prinses Margrietkanaal zur Jugendherberge zurück zu schippern. Nur mit Mühe konnten für die Nachzügler, die gegen 19:00 eintrafen, Reste des Abendessens vor dem abräumenden Zugriff des Jugendherbergspersonals gerettet werden. Abschliessendes gemütliches Beisammensein in der JH-Bar.

Sonntag, 2002-05-19
Ablegen gegen 10:00 und Fahrt auf einer etwas anderen Route. Durch die Nauwe Gal, Aegumerdiep und Wargastervaart durch das malerische Warga. Bei dieser Strecke mussten wir Zugbrücken passieren, die für uns nicht gezogen wurden. Konsequenz: Mastlegen üben. In Wartena hatte die Brückenmeisterin bei unserer Ankunft gerade Mittagspause, wir folgten ihrem Beispiel: Mittagspause und Einkehr im Restaurant drekt hinter der ersten Zugbrücke. Danach durch die Rogsloot vorbei am Jachthafen Wartena, Lange Sloot, Folkertsloot, Graft, Wijde Ee und Pikmeer bei schönem Wetter zurück zu "Anja" zum Booteanlegen und zur JH zum Abendessen - diesmal rechtzeitig. Da am Vormittag  auf Gerds Jolle nach dem ersten Mastlegen beim Mastaufrichten sich die Mastgabel in der Masttakelage verfangen hatte und sich im unpassendsten Moment in den Mast Morast verabschiedete, haben Gerd und Michael nach dem Abendessen die Stelle erneut aufgesucht und nach der Mastgabel gegründelt. Erfolgreich! Noch einige zurechtweisende Worte der Helden an das dankbare Publikum und Ausklang am Steg hinter der JH und - sobald die Sonne hinter den gegenüberliegenden Holzpalettenstapeln untergegangen war - in der JH-Bar.

Montag, 2002-05-20
Zimmer leeren und Vorbereitungen für die Heimfahrt. Zuvor noch ein kleiner Törn bei guten Wind- und Wetterverhältnissen durch Pikmeer, Wijde Ee, Graft und Driehuistersloot.Unsere Mannschaft (Britta, Nadine, Olaf und Volker) ließen kleine Komplikationen durch Regatten (fast) unbeeindruckt. Die anderen Crews: Gerd, Ines, Jens und MarionAnnette, Jochen, Katrin und Stefan und Frank, Marianne und Michael . Vorm-Wind-Segeln in der Graft und in unerwartet kurzer Zeit sind wir am Restaurant Driehuis angelangt. Mittagessen mit typisch niederländischen Spezialitäten wie Pannekeuken natureel (oder so), ein erster gescheiterter Versuch eines Gruppenfotos und ein zweiter gelungenerer. Ab 13:00 Heimfahr unter Motor durch den Prinses Margrietkanaal  nach Grouw. Kurze, aber herzlicheVerabschiedung - auch von Grou - und Heimfahrt ab 14:15.

Zum Anschauen der Großaufnahmen bitte auf die Thumbnail-Aufnahmen klicken.

Thumbnail-Aufnahmen des Pfingstsegelns der DJH-Segelschule in Grou/NL 2002


DJH-Segelschule