Samstag, 2002-5-18
Nach dem Frühstück haben _einige_ von uns die Gelegenheit
genutzt, typisch niederländische Lebensmittel wie Käsespezialitäten,
Lakritze, Hagel (Schoko- oder Zuckerstreusel), Vla (puddingartiges
Milchprodukt im Tetrapak) oder runden Dosenzwieback zu kaufen. Gegen 10:00
Besorgen der Jollen. Drei Falken-Jollen lagen bei "Anja"
am Meersweg, eine BM-Jolle lag am Camping-Platz etwas weiter entfernt bereit.
Gegen 11:00 Ablegen und Segeln durch das Pikmeer, Wijde Ee
und Kromme Ee bis zum Restaurant am De Veenshoop. Gegen 15:15
erneutes Ablegen für die Heimfahrt durch die Hooidamsloot und
die Kruis. Stellte sich als echte Herausforderung wegen der zahlreichen
Untiefen heraus. Die Stakstangen kamen häufiger als befüchtet
zum Einsatz - und das bei einsetzendem kühlen Dauernieselregen. Der
geplante Rückweg durch die enge Geeuw wurde wegen ungünstiger
Winde zugunsten der Diepe Gat und des Rückkreuzens durch die
Folkersloot
aufgegeben. Trotzdem - die Zeit verrann und gegen 17:30 entschlossen wir
uns, den Motor anzuwerfen und durch die Driehuistersloot und über
den Prinses Margrietkanaal zur Jugendherberge zurück zu schippern.
Nur mit Mühe konnten für die Nachzügler, die gegen 19:00
eintrafen, Reste des Abendessens vor dem abräumenden Zugriff des Jugendherbergspersonals
gerettet werden. Abschliessendes gemütliches Beisammensein in der
JH-Bar.
Sonntag, 2002-05-19
Ablegen gegen 10:00 und Fahrt auf einer etwas anderen Route. Durch
die Nauwe Gal, Aegumerdiep und Wargastervaart durch
das malerische Warga.
Bei dieser Strecke mussten wir Zugbrücken passieren, die für
uns nicht gezogen wurden. Konsequenz: Mastlegen üben. In Wartena
hatte die Brückenmeisterin bei unserer Ankunft gerade Mittagspause,
wir folgten ihrem Beispiel: Mittagspause und Einkehr im Restaurant drekt
hinter der ersten Zugbrücke. Danach durch die Rogsloot vorbei
am Jachthafen
Wartena, Lange Sloot, Folkertsloot, Graft,
Wijde
Ee und Pikmeer bei schönem Wetter zurück zu "Anja"
zum Booteanlegen und zur JH zum Abendessen - diesmal rechtzeitig. Da am
Vormittag auf Gerds Jolle nach dem ersten Mastlegen beim Mastaufrichten
sich die Mastgabel in der Masttakelage verfangen hatte und sich im unpassendsten
Moment in den Mast Morast verabschiedete, haben Gerd und
Michael nach dem Abendessen die Stelle erneut aufgesucht und nach
der Mastgabel gegründelt. Erfolgreich! Noch
einige zurechtweisende Worte der Helden an das dankbare
Publikum
und Ausklang am Steg hinter der JH und - sobald die
Sonne hinter den gegenüberliegenden Holzpalettenstapeln untergegangen
war - in der JH-Bar.
Montag, 2002-05-20
Zimmer leeren und Vorbereitungen für die Heimfahrt. Zuvor noch
ein kleiner Törn bei guten Wind- und Wetterverhältnissen durch
Pikmeer,
Wijde Ee, Graft und Driehuistersloot.Unsere
Mannschaft (Britta, Nadine, Olaf und Volker) ließen kleine Komplikationen
durch Regatten (fast) unbeeindruckt. Die anderen Crews:
Gerd, Ines, Jens und Marion, Annette,
Jochen, Katrin und Stefan und Frank, Marianne und
Michael . Vorm-Wind-Segeln in der Graft und in
unerwartet kurzer Zeit sind wir am Restaurant Driehuis angelangt.
Mittagessen mit typisch niederländischen Spezialitäten
wie Pannekeuken natureel (oder so), ein erster gescheiterter
Versuch eines Gruppenfotos und ein zweiter gelungenerer.
Ab 13:00 Heimfahr unter Motor durch den Prinses Margrietkanaal
nach Grouw. Kurze, aber herzlicheVerabschiedung - auch von Grou
- und Heimfahrt ab 14:15.
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