![]() |
Die Geschichte von der Besanschot |
![]() Anerkannte Ausbildungsstätte und Mitglied des Fachverbandes Deutscher Sportbootschulen e.V. |
![]() |
Was hat es mit der "Besanschot" so besonderes auf sich? Versuchen wir eine Erklärung in drei Annäherungen ...Erste Annäherung Zweite Annäherung Dritte Annäherung |
Erste Annäherung Oft gehört,
selten gesehen: die Besanschot (hier auf dem 4-Mast-Rahsegler "Sedov").
Die Besanschot ist ein Tau zur Ausrichtigung des Besansegels am hintersten Mast, dem (richtig:) Besanmast. Auf dem Bild ist sie im blauen Kreis gelb markiert.
|
Zweite Annäherung Auf den Großseglern vergangener Zeiten war ein Manöver wie die Halse oder die Wende ein aufwändiger Akt (Details am Beispiel des Rahseglers MIR). Unter Umständen mussten Großsegel, Untermarssegel, Obermarssegel, Unterbramsegel, Oberbramsegel, Royalsegel und Skysegel geschiftet werden - und das am Fockmast, Großmast, Kreuzmast, Achtermast bis hin zum Besanmast. "Besanschot an" war dann das letzte Kommando während eines Manövers. Dabei war die gesamte Mannschaft gefordert, bis hin zur Freiwache, die danach wieder in die Kojen verschwinden konnte. Mancher Kaptain spendierte nach solch einem Manöver ein Glas Rum - und durch besonders lautes Anschreien des letzten Kommandos wollte die Mannschaft sicher gehen, dass der Kaptain den Abschluss des Manövers auch mitbekam. |
|
Dritte Annäherung Segler sind ein traditionsbewusstes Völkchen - auch wenn ihre Segelschiffe auf Jollengröße schrumpften. In vielen Segelschulen, wie auch in der DJH-Segelschule, ist es Brauch, bei besonderen Gelegenheiten eine "Besanschot" anzuschreien. Was sind solch besondere Gelegenheiten?
In diesem Sinne: BESANSCHOT AN! |
|
|
News |
|
|
Seemannsgarn |
|
|
|
|